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Allgemein
Blauring und Jungwacht sind zwei Kinder- und Jugendverbände, bei
denen in der deutschen Schweiz rund 20'000 Mädchen und 15'000 Buben
in über 550 Scharen mitmachen. Sie sind mit der katholischen Kirche
verbunden, sind jedoch offen für alle Kinder, unabhängig von
Konfession und Weltanschauung.
Sie werden auf Pfarreiebene von jugendlichen Leiterinnen geleitet. In
Blauring und Jungwacht können sich Kinder und Jugendliche entfalten.
Ein vielfältiges Angebot von Aktivitäten lädt sie ein,
Neues zu entdecken. Durch die Vielseitigkeit sind alle Kinder angesprochen
und können so ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und erleben.
Geschichtliches
Im Jahre 1972 wollten Andi Bissig und Koni Imhof etwas für die Freizeitgestaltung
der Attinghauser Jugend ins Leben rufen. Also beschlossen sie, mit Hilfe
von weiteren hilfsbereiten Jugendlichen, eine Jugendgruppe zu gründen.
Für sie war klar, dass diese Gruppe für Mädchen und für
Knaben sein wird. Da der Name für die Gründungsmitglieder nicht
so wichtig war, nannten sie die Gruppe, trotz den weiblichen Mitgliedern,
Jungwacht. So kam es also dazu, dass die JW Attinghausen, die einzige
Jungwacht für Mädchen und Knaben ist. Sie ist auch eine der
ersten Jungwacht der Organisationen "Jungwacht und Blauring",
bei der Mädchen und Knaben gemischt sind. Heute sind wir eine Schar
von 97 Personen, davon sind 67 Kinder und 30 Leiter.
Die Höcke und Gruppenstunden wurden in einer alten Baracke, welche
als Unterkunft für die Bauarbeiter des Seelisbergtunnels benutzt
wurde, veranstaltet. Mit der Zeit wurde diese immer wackliger und abbruchreifer
und so beschloss man ein neues Jungwachtshaus zu bauen. Dieses Lokal konnten
wir vor sechs Jahren beziehen.
1973 veranstaltete die JW ihr erstes Hauslager in Morschach, auf das weitere
Hauslager folgten. Nach 20 Jahren beschloss das damalige Leiterteam, einmal
ein Zeltlager auszuprobieren. In Surava (GR) fand man den geeigneten Zeltplatz.
Da man es nur mal ausprobieren wollte und das nötige Material noch
nicht vorhanden war, dauerte es nur eine Woche. Das Zeltlager wurde ein
rieser Erfolg, sogar das Wetter spielte mit. Die ganze Woche schien die
Sonne und nach dem Mittag mussten wir Siesta machen, da es so heiss war.
Nun entschied man sich selbst Zelte anzuschaffen um ebenfalls Zeltlager
zu organisieren. Im Hinterkopf blieb aber immer die Idee wieder einmal
ein Hauslager zu veranstalten. Aber bis jetzt kam es nicht mehr dazu und
inzwischen sind alle fest überzeugt, Zeltlager sind einfach "lässiger".
Der Vereinszweck in den Statuten
"...eine katholische Kinder- und Jugendorganisation mit ökumenischer
Öffnung. Sie hat den Zweck, Kindern und Jugendlichen in den Pfarreien
einen Ort des Zusammenseins zu bieten. Durch die Auseinandersetzung mit
sich, einer Gruppe und der Umwelt sollen sich die Mitglieder in christlichem
Glauben zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten entfalten und
gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft mitgestalten."
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